Vibrationsplatten sind in vielen verschiedenen Ausführungen und Qualitäten erhältlich. Die wesentlichen Unterschiede: Die Art, die Art der Schwingbewegung und der Frequenz-/Amplitudenbereich wurden bereits oben erläutert. Es gibt jedoch noch andere Merkmale, die beim Kauf zu berücksichtigen sind.

Motorleistung

Je größer das Gewicht des Simulators, desto stärker muss der Motor sein. Hochleistungsmotoren haben auch ein höheres Drehmoment. Bei geringer Motorleistung und viel Gewicht verringert sich der Plattenhub und die Lenkungswirkung.
Um die für eine gleichmäßige und effektive Vibration erforderliche Kraft aufzubringen, muss der Motor eine Leistung von mindestens 100 W bei einem Betriebsgewicht von mehr als 200-300 W aufweisen. Es muss sich um einen Wechselstrommotor handeln. Dies führt zu einer besseren Schwingungsqualität und ist im Betrieb wesentlich leiser. Ein einzelner Motor reicht für Hubsysteme aus. In vertikalen Systemen müssen zwei Motoren installiert werden, da die Vibrationen mit einem einzigen Motor weniger direkt sind.

Gewicht

e höher das Eigengewicht der vibrierenden Plattform, desto sicherer bleibt sie bei starken Vibrationen. Es ist wichtig, dass sich das Board während des Trainings nicht im Raum bewegt. Stationäre Geräte mit Säulen müssen mindestens 50 kg wiegen (am besten für Pumpübungen von mindestens 80 kg). Bei kompakten Geräten ohne Lautsprecher muss sich der Anwender fragen, ob der Mobilität mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird. Dies wirkt sich jedoch auf die Stabilität aus. Eine tragbare Karte sollte nicht zu leicht sein.

Größe

Je größer der Boden der Platte, desto niedriger der Schwerpunkt und desto stärker liegt das Gerät auf dem Boden. Darüber hinaus ist das Training auf einer großen Platte bequemer, da mehr Platz für Bewegung vorhanden ist. Platten mit einer Grundfläche von weniger als 30 x 50 cm reichen für ein richtiges Training nicht aus. Wenn Sie zu Hause mehr Platz haben, wählen Sie nach Möglichkeit ein größeres Gericht.

Stabilität und Material

Hochwertige Vibrationsplatten sind daran zu erkennen, dass die Struktur aus massivem Stahl und nicht aus Wellblech besteht. Das Gehäuse muss ebenfalls aus ausreichend hartem Kunststoff oder besser Metall oder Glasfaser bestehen, da das Material sonst durch Vibrationen schnell reifen kann. Je stabiler das Gerät, desto stabiler und langlebiger.
Das Material der Vibrationsplatte ist auch deshalb wichtig, weil es für die gezielte Übertragung von Vibrationen auf den Körper bestimmt ist. Die unteren Platten leiten die Vibrationen hauptsächlich auf den Boden, was das Training wirkungslos macht. Empfohlen werden Materialien wie Glasfaser oder Stahl. Die Oberfläche des Boards muss rutschfest sein, um es sicher halten zu können.

Kapazität

Abhängig vom Körpergewicht des Benutzers ist auch die Tragfähigkeit des Vibrationsgerätes von Bedeutung. Kleinere Paneele haben in der Regel sehr begrenzte Tragfähigkeiten, wie z.B. 120 kg. Aus Sicherheitsgründen sollte dies nicht überschritten werden. Die besten zuverlässigen und stabilen Geräte verfügen über einen recht leistungsstarken Motor und ermöglichen ein großes Benutzergewicht von 150 bis 280 kg.

Geräusche und Dämpfung

Um den optimalen Trainingseffekt zu erzielen, ist es äußerst wichtig, dass Vibrationen ohne nennenswerte Verluste im Trainingsbereich abgegeben werden und nicht auf dem Boden verloren gehen, wo sie nur lästige Geräusche verursachen. Hochwertige Geräte sind mit Isoliermaterial gefüllt, das Lärm und Vibrationen auf der Straße und am Boden dämpft. Einige Hersteller installieren optionale schwingungsdämpfende Komponenten, wie z.B. Ring-Elastomere oder spezielle Federsysteme. Auch die Motorauswahl spielt eine wichtige Rolle. AC-Motoren sind viel leiser als DC-Motoren. Darüber hinaus muss der Teppich auf dem Boden unter dem Gerät verlegt werden, um Vibrationen zu absorbieren.

Steuerung / Bedienung

Vibrationsplatten haben immer ein Bedienelement an der Oberseite der Säule. Für Übungen im Liegen oder Sitzen ist es vorzuziehen, dass die zweite Steuerung am Fuß der Säule befestigt wird. Auf diese Weise können Sie Einstellungen vornehmen, ohne die Position des Wechselrichters zu verändern. Im Idealfall sollten Nicht-Basisgeräte über eine Fernbedienung verfügen, so dass Sie sich nicht lehnen müssen, um die Einstellungen im Stehen zu ändern. Die Fernbedienung des Armbandes ist sehr praktisch.

Trainingsprogramme

Die Anpassungsoptionen variieren je nach Hersteller und Modell. Dies ist besonders für Anfänger nützlich, wenn bestimmte Trainingsprogramme bereits in das Gerät programmiert sind, z.B. für Gewichtsabnahme oder Krafttraining. Manuelle Einstellungen sollten ebenfalls möglich sein, wie z.B. die Änderung der Trainingszeit und der Art der Vibration. Mindestens sollte die Frequenz und Amplitude in kleinen Schritten entsprechend dem Zweck und dem Gesundheitszustand eingestellt werden.

Extras

Einige nützliche Extras können Ihr Training angenehmer machen oder Ihre Trainingsfähigkeiten erweitern. Dazu gehören z.B. eine Schlagmatte, ein Trainingsposter, Gürtel oder Vibrationsgewichte. Bei einigen Geräten ist dieses Zubehör bereits enthalten.

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